Blickfang Parkhaus
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25 900 LEDs betonen die Gebäudestruktur des neuen Parkhauses am Hauptsitz der Siemens-Division Building Technologies in Zug |
Die Fassade des neuen Parkhauses am Hauptsitz der Siemens-Division Building Technologies in Zug wird mit LED-Leuchten des Osram-Joint-Ventures Traxon Technologies beleuchtet. Die insgesamt 25 900 LEDs betonen die Gebäudestruktur und leisten so ihren Beitrag zu einem attraktiven Erscheinungsbild des Areals.
Damit dieses Gebäude nicht nur architektonisch, sondern auch in der Nacht ein Blickfang wird, hat Siemens eine sechsstellige Summe zusätzlich investiert. Die in dieser Dimension in der Schweiz einmalige LED-Beleuchtung ist auch als Beitrag von Siemens an ein zeitgemäßes und fortschrittliches Stadtbild der Stadt Zug zu verstehen.
Das Parkhaus ist bereits seit dem 1. Juni in Betrieb, das ins Erdgeschoss integrierte Personalrestaurant „five moods“ öffnet seine Tore am 26. Juli. Das alte Personalrestaurant sowie die bestehenden Parkplätze an der Gubelstraße werden ab August drei neuen Gebäuden weichen. Mit dem neuen Bauwerk schafft Siemens die Voraussetzungen für die Umsetzung des mit Stadt und Kanton Zug erarbeiteten Bebauungsplans.
Das Beleuchtungskonzept umfasst 1230 LED-Leuchten des Typs Liner XB von Traxon, die aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau alle beliebigen Farbtöne generieren können. Der Strombedarf für die Lichtinstallation beträgt pro Betriebsstunde 39,2 kW, was etwa dem Stromverbrauch von 20 Wasserkochern entspricht. Neben vier Standardmaßen kommen im Zuger Parkhaus auch speziell für dieses Projekt entwickelte Sonderlängen der Liner-XB-Leuchten zum Einsatz. Gesteuert wird die Lichtinstallation von der Software Lighting Application Suite, die auf einem Lighting Control Server LCS1 von e:cue lighting control läuft. Für die flexibel ansteuerbaren Lichteffekte auf der Fassade sorgen außerdem vier DMX-Controller Butler XT, ebenfalls von e:cue.
Derzeit wird die Fassadenbeleuchtung statisch betrieben (d.h. ohne Farbwechsel und Lichteffekte). Building Technologies arbeitet allerdings eng mit den Stadtbehörden zusammen, um ein Gesamtkonzept für die Beleuchtung der Stadt Zug zu entwickeln, das in Zukunft auch einen dynamischen Betrieb ermöglichen soll.


